21.9. Køpi 20h

Gewalt gegen FLINTA* ist dauerhaft und vielschichtig. Sie prägt unsere Lebensrealität und unseren Alltag. Tabuisierung und Schuldunterstellungen stützen diese Gewaltverhältnisse ebenso wie die Stigmatisierung als „Opfer“. Während cis-männliche Gewalt toleriert und normalisiert wird, werden Gewalt- und Rachefantasien von FLINTA*s unterdrückt und pathologisiert. Doch wir haben gewaltvolle Fantasien.

Ein junges Mädchen, ihre Freundinnen, eine Fleischerin in ihrer Fleischerei, ein Tunnel zwischen zwei Stadtteilen, in dem schon immer zwielichtiges vor sich ging, eine verkorkste Familie, die es gut meint – zumindest teilweise. Heranwachsen, Wut, Rache, Fakten, Träume und unsere eigenen Geschichten. Spektakel, Live-Musik und szenische Lesung. Entwickelt, inszeniert, vertont, gespielt und beleuchtet von Les Copines (Freund*innen, die gemeinsam kämpfen)

!! CW: thematisiert explizit sexualisierte Gewalt !!

Infos: copines.noblogs.org

21.9. Køpi , 20h
22.9. Zirkus Mond, 20h

 

ONCE AGAIN – Aufruf zur Tag X Demo vom Køpi Wagenplatz

von : Interkiezionale 

*english below*

Schon wieder wurde ein Freiraum in unserer Stadt durch einen Räumungstitel angegriffen.

Und schon wieder können wir der kapitalistischen Theateraufführung der üblichen berliner Politiker:innen und den skrupellosen Baufirmen und Eigentumsgesellschaften zuschauen, die in ihrer bourgeoisen Logik versuchen den Køpi Wagenplatz verschwinden zu lassen.

Das ganze Projekt Køpi ist seit Jahrzehnten ein Symbol für gelebtes DIY, Subkultur und Selbstorganisation und das weit über Berlin hinaus. In den über 30 Jahren hat die Köpi unzähligen Menschen einen alternativen, kollektiven und unkommerziellen Raum geboten in dem viele von Ihnen auch Zuhause waren.

Die Køpi war lange Zeit und immer wieder bedroht, hat es aber immer geschafft, gemeinsam mit der solidarischen Unterstützung vieler Menschen den Investoren, Politikern und Medien eines klar zu machen: Køpi bleibt Risikokapital! Diesmal wird der Angriff auf die Køpi mit der Drohung, den Køpi Wagenplatz zu räumen, konkretisiert. Seit dem 10. Juni erlaubt der Gerichtsbeschluss den Eigentümern, das Gebiet zu räumen und Dutzende von Menschen auf die Straße zu setzen, ihre Infrastruktur, ihre Häuser und ihre kollektive, selbstorganisierte Lebensweise zu zerstören.

Die politischen Parteien, die Immobilienfirmen, die Baufirmen, die Gerichte… all diese öffentlichen und privaten Körperschaften und Institutionen haben nur ein Ziel: so viel Geld und Macht wie möglich zu machen und dies nur unter sich zu verteilen.

Politische und wirtschaftliche Interessen in dieser Stadt sind nun offensichtlich miteinander verbunden und Berlin ist nun der Boden für ein größeres, unaufhaltsames Projekt geworden, das über die einzelnen Zwangsräumungen der letzten Monate hinausgeht: die Entwicklung einer Smart City, ganz in den Händen der Gentrifizierung, konzipiert für Start-ups des tertiären Sektors, die eine neue europäische Hauptstadt gefunden haben, um sie auszubeuten.

Wir verstehen diesen Prozess der Gentrifizierung als ein weiteres Megaprojekt, das perfekt mit der Entwicklung des Ausbeutung der heutigen kapitalistischen Gesellschaft übereinstimmt, die alle Ressourcen einer Gegend extrahiert, ein Prozess, der große private Interessen, nationale und internationale, den Staat und die Finanzwelt in ihren verschiedenen Artikulationen einbezieht, um sich die Ressourcen auf den Territorien gegen die Interessen der lokalen Gemeinschaften und der Umwelt, von der sie abhängen, anzueignen und die Art und Weise, wie sich die Gesellschaft selbst organisieren kann, zu verzerren. Das Kapital extrahiert und beutet heute natürliche Ressourcen, Arbeitskraft, Daten und Kulturen aus; es reorganisiert die Logistik der Beziehungen zwischen Menschen, Eigentum und Waren; es beutet durch das Finanzwesen alle Sphären des wirtschaftlichen und sozialen Lebens aus.

Und wieder einmal werden wir unsere Körper auf die Straße bringen, um auf jede Weise dagegen zu kämpfen.

In naher Zukunft werden wir leider einen weiteren Tag X erleben, in einer Reihe, die uns im letzten Jahr dazu gebracht hat, auf die Straße zu gehen, die Straßen zu besetzen, Barrikaden zu bauen und unsere befreiten Räume zu verteidigen.

Und für die Køpi Wagenburg werden wir es noch einmal tun.

Wir werden nicht tatenlos zusehen, wir werden nicht zulassen, dass Power einen weiteren selbstverwalteten Raum schließt, ohne dass unsere Stimmen gehört und unsere Aktionen gesehen werden.

Deshalb bitten wir noch einmal darum, mit uns auf die Straße zu gehen. Wir bitten alle Genossinnen und Genossen, alle, die in über 30 Jahren Geschichte in Køpi waren, alle, die diesem spekulativen Prozess genug sagen wollen, alle, die an diesem Tag einfach ihre Wut ausdrücken wollen.

Wir rufen die ganze Stadt auf, nicht länger tatenlos zuzusehen, aus ihren Häusern zu kommen, in denen wir seit Monaten eingesperrt sind, und zu beginnen, die Dinge zu verändern.

Wir wissen, dass wir nicht die Einzigen sind, die sich Gehör verschaffen wollen, wir wissen, dass viele Menschen es satt haben, exorbitante Mieten zu zahlen, die Lebenshaltungskosten steigen zu sehen, sich zunehmend gefangen zu fühlen im Griff einer Politik, die uns immer mehr wegnimmt.

Wir wissen, dass die Geschichte dieser Stadt immer ein rebellisches Gesicht hatte, das darum kämpft, zu atmen und sich auszudrücken.

Deshalb laden wir alle ein, den Kampf aufzunehmen.

Noch einmal.


*english*

ONCE AGAIN!

Day X demonstration for Køpi Wagenburg*

Once again in the last few months we have received another blow to our liberated spaces in the city: the announced eviction title of the Køpi Wagenburg.

And once again we have witnessed the theatrics between the usual politicians and Berlins unscrupulous contractors, who with their bourgeois processes do not want Køpi Wagenburg to continue to exist.

The broader area of Køpi has been for decades, one of the most famous practical symbols for DIY, counter-culture and self-organization, not only in Berlin but also very much beyond it. During this decades Køpi has hosted hundreds of people that seek alternative, collective and non-commercial space and way to live. Køpi is a center-point of the antagonistic counter-culture of the city, and has hosted over the years multiple events – cultural, political and their overlap – that brought together the radical movement. The reputation of Køpi goes well beyond the city, with many bonds with people all over the world, who are connected with the project.

Køpi has been under threat for long periods and for numerous times, but always, together with solidarians has managed to make clear to investors, politicians and media one thing: Køpi bleibt Risikokapital! This time, the attack against Køpi is materialized with the threat to evict Køpi Wagenburg. Since the 10th of June the court decision allows the ownership to evict the area, and throw dozens of people in the streets, destroy their infrastructure, their homes and their collective, self-organized way of living.

The political parties, real estate companies, construction companies, courts… all these public and private bodies and institutions are dedicated to one goal: making as much money and power as possible and distributing this only among themselves.

Political and economic interests in this city are now evidently connected – if not overlapping – and Berlin has now become the ground for a larger, unstoppable project, which goes beyond the single evictions of recent months: the development of a smart city, totally in the hands of gentrification, designed for start-ups of the tertiary sector, that have found a new European capital to exploit.

We understand this process of Gentrification as yet another mega-project, perfectly in line with the extractivism development of contemporary capitalist society, which extracts all the resources of the territory, a process that involves large private interests, national and foreign, the state and finance in its various articulations to grab the resources on the territories against the interests of local communities and the environment on which they depend, distorting the way society can self-organise. Capital today extracts and exploits natural resources, labour, data and cultures; it reorganises the logistics of relations between people, property and goods; it exploits, through finance, all spheres of economic and social life.

And once again we will put our bodies in the streets fighting in all ways to stop it.

In the near future we will unfortunately witness another Day X, in a series that over the past year has seen us take to the streets, occupy the streets, build barricades and defend our liberated spaces.

And for the Køpi Wagenburg we will do it once again.

We will not stand by, we will not let Power close another self-managed space without making our voices heard and our actions seen.

We therefore ask once again to take to the streets with us. We ask all comrades, all those who in over 30 years of history have been in Køpi, all those who want to say enough to this speculative process, all those who simply want to express their anger that day.

We call on the whole city to stop standing by, to come out of their homes where we have been locked for months and start changing things.

We know that we are not the only ones who want to make ourselves heard, we know that many people are fed up with paying exorbitant rents, seeing the cost of living increase, feeling increasingly trapped in the grip of a policy that takes more and more from us.

We know that the history of this city has always had a rebellious face that struggles to breathe and express itself.

So we invite everyone to start fighting.

Once again.

___

* Wagenburg (wagon-fortress) is a defensive formation used since ancient times by nomads and wandering peoples with wagon/trailer-parks. The wagons are arranged in circular or square formation, having the same function as the walls of fortresses or castles, in order for the people of the wagonpark to defend themselves against outside threats.

Interkiezionale Aufruf zur Mieten demo 21

11.09.2021

12°° Zubringerdemo von
KöpiPlatz// KöpenickerStr 133-136 zum Alexanderplatz
Für Autonomie und Selbstverteidigung!
Gegen jede Räumung! Die Stadt der Reichen angreifen!

https://kontrapolis.info/4722/

Bike Demo Agaisnt The eviction of Köpi Wagenplatz

Bike Demo Agaisnt The eviction of Köpi Wagenplatz

 

join us for a bike demo against the eviction of köpi WagenPlatz.

27.8.21  3PM Starting At Köpi Wagenplatz

Bring NOISE BE LOUD !

finish kundgebund at marianPlatz

Kisch and Co.

+++++ German below +++++

Once again, an eviction is just around the corner. This time it’s about the neighborhood bookstore Kisch and Co., which has been around for 24 years but is now being evicted by the super-rich who bought the entire building a few years ago. A real estate company based in Luxembourg is behind the actual owners – one of Sweden’s richest families who feel the need to increase their enormous wealth by displacing others.

After a year of resistance, and like many others who have been unnecessarily hauled before a criminal court, they have received their eviction notice and now have only the option of handing over their keys.
Of course, this will not be easy for them, and that is why we will not let them stand alone!

We are pissed off that our neighbours Kisch and Co. are being push out just like Køpi Wagenplatz by the yuppies and the scum in suits.

We invite you to support them at the rally in front of their beloved store at Orainenstraße 25 on Tuesday morning, August 24 at 7am.

In solidarity
KøpiPlatz

+++++++++++++++++++++++

Wieder einmal steht eine Räumung vor der Tür. Diesmal geht es um die Buchhandlung Kisch und Co. in der Nachbarschaft, die seit 24 Jahren besteht und nun von den Superreichen geräumt werden soll, die vor einigen Jahren das gesamte Gebäude gekauft haben. Hinter den eigentlichen Eigentümern steht eine Immobiliengesellschaft mit Sitz in Luxemburg – eine der reichsten Familien Schwedens, die ihren enormen Reichtum durch die Verdrängung anderer vermehren wollen.

Nach einem Jahr des Widerstands und wie viele andere, die unnötigerweise vor ein Strafgericht gezerrt wurden, haben sie ihren Räumungsbescheid erhalten und haben nun nur noch die Möglichkeit, ihre Schlüssel abzugeben.
Das wird ihnen natürlich nicht leicht fallen, und deshalb werden wir sie nicht allein lassen!

Wir sind stinksauer, dass unsere Nachbarn Kisch und Co. genauso wie der Køpi Wagenplatz von den Yuppies und dem Abschaum in Anzügen verdrängt werden.

Wir laden euch ein, sie bei der Kundgebung vor ihrem geliebten Laden in der Orainenstraße 25 am Dienstagmorgen, 24. August um 7 Uhr zu unterstützen.

In Solidarität
KøpiPlatz

Fuck Sanus A.G

Fuck Sanus A.G

 

FUCKSANUSAG

DEFEND KØPI-WAGENPLATZ 29/07/21

german after english –

 

DEFEND KØPI-WAGENPLATZ

In the last years we have witnessed the State and Capitalist tyrants relentlessly try and wipe out and destroy the last few self-organised places and autonomous structures in Berlin.

Attacking with ceaseless eviction of our spaces, dehumanising police tactics and constant repression.

The City of Berlin with its corrupt politicians have chosen to side with the criminals who are selling out the city. Andreas Geisel, Interior minister of Berlin, has supported every eviction with an army of robocops brutally forcing people out of their homes and collective spaces.

On 10th of June the verdict was given to evict Køpi-Wagenplatz. We will defend it with all we have.

We call for every friend, every supporter, everyone who doesnt want to see another unique place destroyed to join us in Berlin to fight the eviction of the Wagenplatz and defend our homes. We will try with as many people possible to stand in the way of the eviction, using barricades, blockades, de-centralized actions and every way imagineable. Let’s take our anger to the streets and let our diversity also be shown in our resistance.

We dont know yet the date of the eviction but think it will be soon. We also expect the police to put a red zone around kopi some days before the eviction, in an attempt to silence our solidarity and isolate us. We call for support from the moment the eviction date is announced, kopi and other autonomus projects in berlin will open thier doors for spaces to meet, discuss, exchange ideas, prepare and plan. Sleeping places and food will be organised for people coming to support. Get in touch with us – we welcome any form of solidarity. Spread the word in your cities and on your streets. Let us come together and show that despite the endless eviction threats and attacks or our way of life, we are still here, and our anger only fuels our strength.

They cannot destroy our ideas and they will not break us.

german :

KØPI-WAGENPLATZ VERTEIDIGEN

In den letzten Jahren sind wir immer wieder Zeugen davon geworden, wie der Staat und kapitalistische Tyrannen versuchen, die wenigen uns gebliebenen, selbstorganisierten Orte sowie autonome Strukturen in Berlin zu zerstören.

Unaufhörlich greifen sie uns mit Räumungen, überzogenen Polizei Einsätzen und ständig anhaltender Repression an.

Die Stadt Berlin mit ihren Abgeordneten stellt sich offenbar auf die Seite der Kriminellen, die diese Stadt kaputt kaufen wollen. Berlins Innensenator Andreas Geisel unterstützt bisher jede Räumung mit einem noch massiveren Aufgebot an Robocops, welche auf brutalste Art und Weise Menschen aus ihren Lebensräumen und kollektiven Einrichtungen vertreiben.

Am 10. Juni wurde vom Gericht geurteilt den Köpi-Wagenplatz zu räumen. Wir werden diesen mit allem was wir haben verteidigen.

Hiermit rufen wir jede:n Freund:in, jede:n Unterstützer:in, einfach alle die es nicht hinnehmen wollen, dass ein weiterer einzigartiger Platz zerstört wird auf, uns bei der Verteidigung des Köpi-Wagenplatzes in Berlin zu unterstützen!

Wir werden versuchen uns mit so vielen Menschen wie möglich sei es durch Blockaden, Barrikaden, durch dezentrale Aktionen, mit allem erdenklich Möglichem dieser Räumung zu widersetzen. Lasst uns unsere Wut auf die Straße tragen und unsere Diversität im Widerstand zeigen.

Noch haben wir keinen genauen Räumungstermin, erwarten diesen jedoch bald.

Im Zuge dessen gehen wir stark davon aus, dass die Polizei versuchen wird, kurz vor der Räumung eine Rote Zone rund um die Köpi zu errichten, um uns zu isolieren und Proteste zu erschweren.

Hiermit rufen wir nach Unterstützung, sobald der Räumungstermin veröffentlicht wird. Wir und andere autonome Projekte werden Raum zum Planen, Diskutieren, Vorbereiten und Austauschen geben. Darüber hinaus werden wir Schlafplätze und eine Versorgung aller Unterstützer:innen vor Ort organisieren . Jede Form der Solidarität ist willkommen. Sprecht uns einfach an wenn ihr uns unterstützen könnt und möchtet.

 

Bitte verbreitet diesen Aufruf in euren Städten, Dörfern und Kiezen. Lasst uns alle zusammen kommen um gemeinsam zu zeigen, dass wir uns von den ständigen Drohszenarien auf unsere Art zu leben nicht einschüchtern lassen. Noch sind wir hier und unser Zorn steigert nur unsere gemeinsame Kraft.

Niemand kann uns unserer Ideen berauben und wir werden uns von denen die es versuchen auch nicht brechen lassen.

Soli Movie Night in Kopi Yard

Soli Movie night, this Friday in Køpi yard! from 20o’clock for anti repression cost.

Bike demo against the eviction of Köpi Wagenplatz!

Bike demo against the eviction of Köpi Wagenplatz!
26th July 2021 from 2pm

From Köpi to the “owner’s” office – SANUS AG

Be Loud – BRING pants, pots, whistles, drums, and make a lot of NOISE!

Start: Köpenicker Str 137
End: a rally at Kaiserdamm 13

Köpiplatz bleibt Risikokapital!

Hands Off Our Homes

[english below]

Liebe Freund*innen der Køpi,

helft uns, eine laute Botschaft an die Regierenden zu senden: Hände weg von unserem Zuhause! Berlin unterstützt den Køpiplatz!

Schickt ein Bild eurer Hände oder einfach eine Nachricht an Senator Andreas Geisel oder den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller. Leitet diese Nachricht an eure Freund*innen, Familie, Kolleg*innen und andere Menschen in eurem Umfeld weiter. Fragt uns nach Plakaten zum Aufhängen euren Fenstern oder nach Postkarten zum Verschicken an den Senat.

Am 10. Juni 2021 verlor der Køpi Wagenplatz den Prozess gegen eine Briefkastenfirma der SANUS AG, die dem berüchtigten, wegen Urkundenfälschung und Steuerhinterziehung bekannten, Siegfried Nehls gehört.

Der Køpi Wagenplatz wird gegen das Gerichtsurteil zur Räumung Berufung einlegen, aber der Eigentümer könnte die Räumung jederzeit vorher beantragen. Der Senator Andreas Geisel hat die Befugnis, die Polizei zur Räumung des Wagenplatzes anzufordern. Wir fordern ihn und andere Senator*innen der Stadt Berlin weiterhin auf, alternative Lösungen zu einer Räumung zu finden.

Wir wollen diesen Politiker*innen zeigen, dass die Køpi breite Unterstützung von einer vielfältigen Öffentlichkeit innerhalb und außerhalb Berlins hat. Wir wollen sie daran erinnern, dass viele Menschen es Leid sind, dass Gentrifizierungs- und Spekulationsprojekte den Profit über die Menschen stellen und ihnen ihre Kieze nehmen. Wir wollen, dass die Politiker*innen wissen, dass viele Menschen denken, dass Orte der Gegenkultur wie die Køpi wichtig sind, dass sie ein Teil von Berlin sind. Dass viele Menschen empört sind, dass es allein im letzten Jahr weltweit schon viel zu viele Räumungen solcher Orte gegeben hat. Genug ist Genug!

Stoppt Gentrifizierung und Spekulation! Stoppt die Räumung des Køpiplatzes! Stoppt alle Zwangsräumungen!

Hände weg von unserem Zuhause! Schickt ein Bild eurer Hände an die Adressen am Ende des Beitrags


english :

Dear friend of Køpi,

Help us send a a loud message to those in power: Hands off our homes! Berlin supports Køpiplatz!

Send a picture of your hands, or just a message, to senator Andreas Geisel or the Mayor of Berlin, Michael Müller. Forward this message to your friends, family, colleagues and other people in your network. Ask us for posters to hang in your window or for postcards to send to the senate.

On the 10th June 2021 Køpi Wagenplatz lost the court case against a letterbox sub-company of SANUS AG, owned by the notorious figured, known for document forgery and tax-evasion, Siegfried Nehls.

Køpi Wagenplatz will appeal the court decision to evict Køpi Wagenplatz but the owner could request the eviction anytime beforehand. The senator Andreas Geisel has the authority to order the police to evict the Wagenplatz. We continue to urge him and other senators of the city of Berlin to come up with alternative solutions to an eviction.

We want to show these politicians that Køpi has widespread support from a diverse public inside and outside of Berlin. We want to remind them that many people are tired of gentrification and speculation projects putting profit before people and making their neighbourhoods unrecognizable. We want politicians to know that many people think that counter-culture places like Køpi are important, that they are part of Berlin. That many people are outraged that during last year alone in a global pandemic, there have been already far too many evictions of such places. Enough is Enough!

Stop gentrification and speculation! Stop the eviction of Køpiplatz! Stop all evictions!

Hands off our Homes!! Send an image of your hands to the addresses below


Mehr Informationen unter / More information on:

www.koepi137.net

twitter: @kopibleibt

telegramm: t.me/kopinewsberlin

 


 

 

  •      Senator Andreas Geisel

Senatsverwaltung für Inneres und Sport des Landes Berlin

Klosterstraße 47 , 10179 Berlin

buergerbuero@andreas-geisel.de

https://www.facebook.com/Andreas.Geisel

twitter: @derInnensenator #SenInnDS

(senator responsible for department of internal affairs, like ordering the police to evict)

 

  •      Senator Dr. Matthias Kollatz

Senatsverwaltung für Finanzen

Klosterstraße 59, 10179 Berlin

matthias.kollatz@senfin.berlin.de

https://www.facebook.com/MKollatz

(senator responsible of department of finances Berlin, such as costs of eviction or alternative solutions)

 

  •       Senator Sebastian Scheel

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

Fehrbelliner Platz 4 , 10707 Berlin

senator@sensw.berlin.de

(senator responsible for department of housing and urban development)

 

  •     Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller.

– Senatskanzlei –

Jüdenstr.1, 10178 Berlin

Der-Regierende-Buergermeister@senatskanzlei.berlin.de

twitter: @RegBerlin #RegBerlin

instagram: regberlin

(mayor responsible for overall policy Berlin)

 

  •     Bezirksbürgermeister Mitte Stephan von Dassel

Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin

bezirksbuergermeister@ba-mitte.berlin.de

(mayor responsible for overall policy district Mitte)

 

 

  •     Bezirksstadtrat Ephraim Gothe

Abteilung Stadtentwicklung, Soziales und Gesundheit

Müllerstr. 146,   13353 Berlin

ephraim.gothe@ba-mitte.berlin.de

(councilor responsible for department building permissions Mitte)